Elektroschocker zur Selbstverteidigung kaufen

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Elektroschocker zur Selbstverteidigung kaufen

Legale Waffen zur Selbstverteidigung sind gefragter denn je und der Absatz hat sich laut Angaben der Händler seit den Geschehnissen in der Silvesternacht 2015 in Köln mehr als verzehnfacht.

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Ob aus Schutz vor Einbrechern, zur Abwehr von sexuellen Übergriffen oder zur Vereitelung von anderen Straftaten: Niemand möchte ein hilfloses Opfer sein und sich beispielsweise alleine in der Stadt oder im Wald von einer gefährlichen Person bestehlen, berauben oder gar ermorden lassen.

Zu den nachgefragten und erlaubten Waffen zur Abwehr gehören vor allem Pfeffersprays, die laut Waffengesetz als Reizgassprühgeräte bezeichnet werden, und Elektroschocker – wobei beide Varianten gerne miteinander kombiniert und zusammen gekauft werden.

 

Was ist ein Elektroschocker…

… und welche Modelle sind legal in Deutschland?

Ein Elektroschocker ist eine Elektroimpulswaffe, die zur Selbstverteidigung und Notwehr gegen einen Angreifer eingesetzt wird, um den Aggressor kampfunfähig zu machen – ohne diesen schwerwiegend zu verletzen oder zu töten. In der Zwischenzeit bleibt genug Zeit, um die Flucht zu ergreifen und sich aus der bedrohlichen Situation zu befreien. Die induzierte Spannung von Elektroschockern liegt je nach Modell zwischen 10.000 und 1.000.000 Volt.




Die hohe Spannung erzeugt die Elektroimpulswaffe aus einer Batterie, die lediglich 1,5 bis maximal 12 Volt enthält. Elektroschocker bestehen aus Kunststoff, damit der Verteidiger im Kontakt mit dem angreifenden Gegner keine elektrische Ladung abbekommt. Am vorderen Teil befinden sich die Metallkontakte, wo zwischen den Polen auf Knopfdruck ein bläulicher Blitz entsteht und in Bogenform zu sehen ist.

Die Rechtslage in Deutschland ist eindeutig: Grundsätzlich dürfen nur solche Pfeffersprays und Elektroschocker zur Selbstverteidigung eingesetzt werden, die mit dem PTB-Prüfzeichen gekennzeichnet sind. Diese Produkte sind von der „Physikalisch Technischen Bundesanstalt“ auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet worden, weshalb ältere Abwehrwaffen oder solche Waffen ohne diese Kennzeichnung generell verboten sind, da sie gegen das deutsche Waffengesetz verstoßen.

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Der bloße Besitz einer Waffe, die kein PTB-Siegel besitzt, kann mit einer Geldbuße oder mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren geahndet werden. Deshalb sollten Sie insbesondere beim Online-Kauf auf die Legalität achten. Außerhalb des privaten Wohnraums dürfen nur PTB-Elektroschocker mit dem amtlichen Zulassungszeichen geführt werden.

Streng verboten sind seit dem 1.4.2008 die auf Distanz wirkenden Taser. Hierbei handelt es sich um eine Elektroschockpistole oder Distanz-Elektroimpulswaffe. Diese schießt mit Projektilen auf den Angreifer, wodurch über den verbundenen Draht der Elektroschock über eine Strecke von wenigen Metern Entfernung ausgelöst werden kann.

 

Wirkung eines Standard-Elektroschockers in 3 Phasen

Innerhalb einer halben Sekunde geschieht der kurze Schlag durch den ausgesendeten Elektroschock. Der Angreifer bekommt einen Schrecken und einen Muskelkrampf. Der mittlere Schlag erfolgt bis zur dritten Sekunde, wodurch der Angreifer stärkere Muskelkrämpfe erleidet und ein Gefühl innerer Irritation erlebt. Den vollen Schlag erlebt der Aggressor in der vierten und fünften Sekunde. Hier verliert der Täter infolge der starken Muskelkrämpfe die Orientierung und leidet an akuten Nervenschmerzen, die schließlich einen Schock bei ihm auslösen, der mehrere Minuten lang anhält.

 

Optimale Angriffspunkte und korrektes Verteidigungsverhalten

Die idealen Angriffspunkte zur Verteidigung mit einem Elektroschocker sind die Schultern, der Bauch und die Hüften. Es ist wichtig, dass der Verteidiger den Umgang mit einem Elektroschocker eingeübt hat und diesen blitzartig gegen den Angreifer einsetzt.




Das Deaktivieren der Sicherung und das Betätigen der Auslösung können im Ernstfall, da alles sehr schnell gehen muss, Probleme bereiten, weshalb die Übung zur erfolgreichen Selbstverteidigung evident und unerlässlich ist. Der Abzug sollte so lange gedrückt gehalten werden, bis der Gefährder kampfunfähig am Boden liegt. Die Dauer von 5 Sekunden sollte der in Notwehr handelnde Selbstverteidigende nicht unterschreiten, damit die erfolgreiche Flucht sichergestellt wird und der Angreifer nicht zu schnell die Angriffsfähigkeit zurückerlangen kann.

 

Risiken: Was spricht gegen das Führen von Elektroschockern?

Die effektive Wirkung eines Elektroschockers zur Abwehr ist unumstritten, da der Angreifer bei korrektem Gebrauch rasch kampfunfähig gemacht wird. Allerdings birgt die unmittelbare Nähe zum Angreifer die Gefahr, dass der Täter im Zweikampf das Gerät gegen einen selbst gerichtet einsetzen kann.

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Hierdurch würde das Gerät nicht zur Selbstverteidigung beitragen, sondern zusätzlichen Schaden anrichten und den Täter stärken. Zudem lässt die Batterieleistung im Zeitverlauf nach, weshalb die volle Spannung zur wirksamen Abwehr nur bei voller Batteriestärke zur Entfaltung kommen kann. Deshalb ist es wichtig, den Batteriestatus zumindest quartalsweise mit einem Messgerät zu überprüfen. Die genannten Probleme sind also lösbar durch Wissen, Übung und Kontrolle.

 

Die Vorteile durch das Führen von erlaubten PTB-Elektroschockern

Der Träger eines Elektroschockers fühlt sich sicherer und hat eine realistische Chance, um sich im Zweikampf gegen einen bewaffneten Angreifer wirksam zur Wehr setzen zu können.




Wenn also die Flucht nicht möglich ist, aber jemand mit dem Messer oder einer anderen Stichwaffe den Angriff wagen will, so hat die bedrohte Person per Elektroschocker die Chance auf wirksame Gegenwehr – ohne die angreifende Person lebensgefährlich verletzen zu müssen. Alternativ erweisen sich Pfeffersprays als Waffe zum Selbstschutz, wobei nicht alle Personen auf das Reizgas reagieren und zuverlässig kampfunfähig werden.

Bei einem intakten Elektroschocker hingegen bekommt der Angreifer eine Spannung von bis zu 1 Million Volt ab, wodurch im Überraschungsmoment und an der richtigen Körperstelle angewendet der Täter einen tiefgreifenden Knockout erlebt.