Green Gas - Eigenschaften von Softair Treibgasen

softair-waffen-shop

Green Gas – Eigenschaften von Softair-Treibgasen

Der Softairmarkt bietet diverse Gase für den Einsatz in der Softgun. Die chemischen Bestandteile sind dabei äußerst verschieden. Am Weitesten verbreitet ist wohl das sog. Green Gas, aber auch Bezeichnungen wie Power- und Ultragas sind durchaus geläufig.

green-gas-kaufen

Alle diese Produkte bestehen aus einer Verbindung von Butan und Propan, womit sie hochentzündlich sind. Bevor man sich beispielsweise jedoch für Green Gas entscheidet, sollte man sich vorher Gedanken über die verwendete Waffe machen, bzw. über die Funktionsweise des Softairgewehrs oder der Pistole nachdenken. Während bei Nicht-Rückstossladern (im folgenden: NBB) nahezu alles verwendet werden kann, sollte bei Gas Blow Back (im folgenden: GBB) der Softair genau auf die Stärke des Treibmittels geachtet werden.

Die Qualität der Softgun ist ausschlaggebend für die möglichen Stärken der Gase. Bei GBBs gibt es eine Reihe beweglicher Teile, die durch den Gasdruck bewegt werden. Neben der Schussenergie, wirkt sich die übertragene Kraft natürlich auch auf den Verschluss und damit auf den Rückstossimpuls aus. Softairs aus Japan werden meistens aus Kunststoff gefertigt, während Taiwan mehr auf Metallteile setzt.




Für die Verwendung von Green Gas sollte beispielsweise mindestens ein Metallverschluss verbaut sein. Sicherlich werden Kunststoffwaffen bei zu hohem Gasdruck nicht gleich in ihre Einzelteile zerbersten, aber der Verschleiss steht in keinem Verhältnis zur Schussenergie. Ob nun Green Gas die beste Wahl für die eigene Waffe ist, lässt sich am Besten mit ein paar kleinen Tests herausfinden:

  • Der Verschluss bewegt sich ausreichend und störungsfrei
  • Der Fanghebel des Verschlusses rastet problemlos ein.
  • Aus der Softairwaffe entweicht im Ruhezustand kein Gas
  • Ein Leistungsverlust ist erst bei den letzten paar BBs spürbar

 

Green Gas – Die 5 Oberbegriffe für Softairgas

Die Firma Begadi teilt alle Gase in die nachfolgenden 5 Kategorien ein:

 

Schwache Gase

Das Hauseigene Light Gas und 134a fallen in diese Kategorie. Geeignet sind diese Treibmittel besonders für GBBs aus Kunststoff, da durch die schwache Dosierung ein Verschleiß der beweglichen Bauteile minimiert wird.

 

Universalgas

Ultra- oder Mediumgase verbinden die positiven Eigenschaften einer recht passablen Schussenergie und schonen trotzdem die Softairteile.

Starkes Gas

Hier ist das oft genannte Green Gas einzuordnen. Softairwaffen die Green Gas verwenden sollten nach Möglichkeit aus Metall gefertigt sein oder zumindest einen Metallverschluss besitzen. Alle Plastiksoftairs können diesem Treibmittel nicht lange Stand halten und es drohen Defekte.

 

Sehr starkes Gas

Bekannte Namen unter diesem Oberbegriff sind Power Gas, Red Gas oder auch das im Paintball verwendete CO2. Selbst Softguns, die komplett aus Metall gefertigt sind haben häufig Probleme und Störungen mit diesen Gasen.




Besonders das Innenleben der Softairwaffe leidet unter dem hohen Gasdruck. Treibmittel, die stärker sind als Green Gas setzen einen erhöhten Pflegeaufwand der Waffe voraus. Am besten sollten Dichtungen und Leitungen sogar durch qualitativ hochwertigeres Softair Tuningzubehör ausge- tauscht werden.

 

Wartungsgas

Wartungs- oder Maintenance Gase sind sehr schwache Treibmittel und beinhalten einen sehr hohen Siliconbestand. Das Gas pflegt Leitungen, Dichtungen und Auslassventile.