Welche Softair kaufen? | Softair Einsteigerguide

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Welche Softair kaufen? | Softair Einsteigerguide

Bei der Auswahl einer Softair Waffe ist nicht nur auf die Qualität und den Preis zu achten. Wer in einem Team spielen möchte, sollte seine Ausrüstung möglichst präzise an die entsprechende Teamposition anpassen. Folgende Überlegungen sind beim Kauf einer Softairausrüstung zu berücksichtigen.

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Wer kennt es nicht, das Gefühl beim Stöbern in den Online-Softairstores? Am Besten packt man seine komplette Airsoft-Traumausrüstung * in den Warenkorb, klickt auf bestellen und freut sich die nächsten Tage auf den Postboten. Die Frage: „Welche Softair kaufen?“, sollte aber nicht aus dem Bauch entschieden werden!

Gerade Softaireinsteiger sollten sich vorher ein paar Gedanken machen, damit aufgrund falscher Ausrüstungs- wahl kein Frust entsteht. Sehr wichtig ist z. B. die Position im Softairteam, die Du einnehmen möchtest. Natürlich hängt die Waffen- und Ausrüstungswahl direkt von dieser Aufgabe in der Gruppe ab.

 

Softair Waffen unter 100 Euro

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Informiere Dich am Besten vor den ersten Anschaffungen bei einem Team in der Nähe, ob Deine gewünschte Ausrichtung dort vorhanden ist und natürlich auch noch zu besetzen ist. Einen Überblick gängiger Positionen innerhalb eines Softairkaders findest Du hier. Vielleicht kommt zum Einstieg auch eine Begrenzung auf Softairs unter 0,5 Joule in Frage? Jenseits der 100 Euro Marke lassen sich in diesem Segment schon recht gute Einsteigersoftguns kaufen.

Neben der Frage, welche Softair kaufen, muss natürlich auch eine gewisse Grundausrüstung vorhanden sein. Kleidung, Tragegeschirr und Augenschutz sind mindestens genauso wichtig, wie die Softairgun. Die folgenden Punkte sollen Dir helfen, einen strukturierten Einstieg in den Softairsport zu haben. Folgende Fragen solltest Du vor dem eigentlichen Kauf für Dich persönlich beantworten, da sie bei der Auswahl der richtigen Airsoftausrüstung hilfreich sind:

 

Welches Alter hast Du?

Softairwaffen unterteilen sich nach dem Gesetzgeber in drei unterschiedliche Altersklassen und werden je nach Schussenergie in verschiedenen Alterklassen freigegeben. Unter 14 Jahren dürfen lediglich Spielzeuge erworben werden. Dabei handelt es sich in der Regel um „Erbsenpistolen“ mit einer Spannfeder, die eine kinetische Schussenergie von 0,08 Joule nicht übersteigen.




Ab 14 sind dann Softairs mit einer Energie bis < 0,5 Joule möglich. Der Markt ist in diesem Bereich schon recht gut aufgestellt. Es gibt so ziemlich von jeder bekannten Waffe eine Nachbildung als Airsoft. Interessant ist ebenfalls, dass in dieser Stärke sowohl Halb- als auch Vollautomaten * erhältlich sind.

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Mit einem Alter von 18 Jahre ist es dann schließlich erlaubt Softguns mit einer Energie < 7,5 Joule zu erwerben. Alle Waffen darüber sind erlaubnis- bzw. waffenscheinpflichtig. Hinzu kommt, dass vollautomatische Versionen in dieser Energieklasse ebenfalls nicht zulässig sind. Weitere rechtliche Grundlagen kannst Du hier einsehen, oder direkt das gesamte Waffengesetz einsehen.

 

Welche Position willst Du einnehmen?

Der Supporter wird sich normalerweise mit allerlei schwerem Gerät eindecken. LMGs und Mörser sind sein „Arbeitsgerät“. Ein Scharfschütze nimmt als Primärwaffe natürlich ein Gewehr mit großer Reichweite, während der Aufklärer bemüht ist möglichst mobil und wendig zu sein. Einen Überblick der einzelnen Positionen findest Du hier. Fast alle Rollen im Softairteam besitzen aber auch eine Backup- oder Sekundärgun.

Hier kommen Softair Pistolen und leichte MPs zum Einsatz. Für die Zweitwaffe ist es sehr sinnvoll auf passende Holster * zu achten, damit zum Einen die Waffe im Gelände nicht beschädigt wird und zum anderen auch ein schnelles agieren mit der Pistole möglich ist.

 

Wie sieht Dein Spielfeld aus?

Auf welche Distanzen werden Eure Skirms ausgetragen? Willst Du eher im sog. Close Quarters Combat, also „von Angesicht zu Angesicht“ gegen Deine Gengner antreten, oder eher auch einem großen Areal aufeinander zu marschieren. Je größer das Gelände, umso mehr Energie sollte Deine Softair haben. Vollautomatische Guns machen dort nicht viel Sinn.




Bei kleinen Spielbereichen sind aber dagegen besonders die schnelle Schussfolge und kompakte Bauweise der Waffe zu bevorzugen. Die meisten Hersteller bieten die Gewehre auch in unterschiedlicher Tarnung an. Neben dem typischen schwarz, gibt es auch Wüsten- oder Woodlandlackierungen. Wenn Du ein bisschen handwerklich begabt bist, stellt es aber auch kein Problem dar, Deine Softair im Nachhinein selbst an Dein Softairgelände anzupassen.

 

Winter- oder Sommerplayer?

Wenn Du ausschließlich im Sommer diesem Hobby frönen willst, kannst Du ganz beruhigt sein. Alle Softguns funktionieren zur warmen Jahreszeit ausgezeichnet. Wenn die Temperaturen aber langsam einstellig werden, wirst Du mit GBBs Probleme haben. Die gasbetriebenen Softairs vertragen die niedrigen Temperaturen nicht wirklich gut.

Genauer gesagt die Treibmittel der Softairgewehre versagen. Es gibt zwar eine ganze Reihe an Airsoftgasen, aber letztendlich verlieren alle bei sinkenden Gradzahlen ihre Wirkung. Einen Überblick der unterschiedlichen Gassorten findest Du hier.

 

Softair Waffen über 100 Euro

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Wie authentisch soll es sein?

Evergreens wie das G36 oder M4A2 gibt es in diversen Versionen, von einer Vielzahl von Herstellern. Ausführungen, Material und Gewicht unterscheiden sich dabei stark. Die detailgetreue Lizenzversion wird meistens nur von einer Firma gefertigt. Gewicht und Bedienung orientieren sich hier sehr präzise am Original.

Auch wenn Du dafür tiefer in die Tasche greifen musst, kommst du bei Lizenzfertigungen sicherlich auf Deine Kosten. Für ein möglichst originalgetreues Feeling solltest Du auch auf Waffen setzen, die einen Rückstoss simulieren, sei es durch Gas oder elektronisch erzeugte Impulse. Spieler die Battle Display oder Reenactment betreiben, achten ohnehin auf noch so kleine Details gegenüber den echten Vorbildern.

Das bezieht sich zum Einen auf die Softair, aber auch auf die Ausrüstung und Kleidung * der entsprechenden Einheiten. Der Bereich Battle Display/Reenactment dieser Seite befindet sich noch im Aufbau, soll Dir aber später einen guten Überblick der Ausrüstungen und Bewaffnung der bekanntesten Spezialeinheiten geben.




Noch ein paar Ratschläge am Rande…

  • Achte auf anpassbares Hop-Up oder BAX, um die Flugeigenschaften der BBs zu optimieren.
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  • Gute Softairs haben ein großes Sortiment an Zubehörteilen. So kannst Du z. B. Weaver- oder RIS-Systeme kaufen, um Zielfernrohre oder andere Anbauteile zu befestigen.
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  • Die Gearbox ist das „Herz“ Deiner Softair. Hier sitzt das Getriebe, mit allerlei feinen Zahnrädern und Ventilen. Die Gearbox sollte nach Möglichkeit aus Metall sein, damit das Getriebe gut geschützt ist. Wenn das Getriebe der Waffe einen Schaden erleidet bleibt häufig leider nur noch die Entsorgung. Wenn Dir hier zu viele Fachbegriffe benutzt werden, solltest Du mal einen Blick auf unseren Softair-Fachwörter-Beitrag werfen.
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  • Nutze das große Multimediaangebot, um mehr über Deine Lieblingssoftair herauszufinden. Beispielsweise kannst Du Dir Bewertungen in Onlineshops zum entsprechenden Artikel ansehen oder etwas auf Youtube stöbern. Viele Softairspieler stellen teils sehr umfangreiche Testvideos zu den einzelnen Softguns online

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